Ostern für Familien 2026

10.04.2026 |

Eingebettet in die Vorbereitung auf die Erstkommunion haben sich die Familien gemeinsam auf einen intensiven Oster-Weg begeben: Koordiniert und angeleitet durch Pfarrer Steffen Jelic und Leonie Heyder wurde von Palmsonntag über Gründonnerstag, Karfreitag bis zur eigenen Familien-Osternacht das Leben und Sterben Jesu nachvollziehbar gestaltet.

Palmstraußbinden
Vor Palmsonntag gab es wieder Angebote für die Erstkommunionfamilien, Palmsträuße für den Gottesdienst zu binden.  Ministranten und Gemeindeteams der einzelnen Gemeinden bereiteten die Räumlichkeiten, etwas Material und Handwerkszeug vor. Mit ein wenig Anleitung und vielen tollen Ideen entstanden so individuelle Palmsträuße und es wurden dabei Material, Werkzeug und Ideen bereitwillig miteinander geteilt - ein schönes Gemeinschaftserlebnis in Vorbereitung auf das Osterfest. Danke an alle Helfer!

Palmsonntag
Dieses Jahr haben wir zwei Gottesdienste gefeiert – am Vorabend in St. Johannes, Aue, und am Sonntag in St. Margaretha, Wolfartsweier. Die Kinder durften während der Schriftlesung viele Symbole vor dem Altar ablegen und so die Geschichte des Einzugs Jesu in Jerusalem für die ganze Gemeinde auch für die Augen erlebbar zu machen.
 
Gründonnerstag
Der Gottesdienst zum letzten Abendmahl am Gründonnerstag wurde in St. Konrad, Hohenwettersbach, gefeiert. Dort saßen symbolisch alle Erstkommunionfamilien in Gestalt ihrer brennenden Familienkerzen mit Jesus und seinen Jüngern am Tisch, als er seinen Jüngern die Füße wusch und Abendmahl feierte.
Während der Schriftlesung verdeutlichte Pfr. Jelic nachvollziehbar in kurzen Einschüben, was dieses letzte Zusammentreffen Jesu mit seinen Jüngern bedeutet hat. Am Ende des Gottesdienstes erfuhren die Kinder, warum der Altar abgedeckt wird und das Allerheiligste in die Kapelle getragen wird. In gemeinsamer Stille wurde diese Feier beendet…
 
Karfreitag
…und freitags vormittags in Heilig Kreuz, Grötzingen, weiterbegangen. Dort lauschten die Familien mit „offenen Herzen und offenen Ohren“ der Erzählung, die zu Jesu schwerstem Weg hier auf der Erde zählte. Dieser Kreuzweg war auf die Bedürfnisse der Jüngeren ausgerichtet - mit viel Beteiligung und Interaktion, tiefen Gebeten und kindgerechten Impulsen, visuell mit Bildern per Beamer unterstützt.
 
„Guter Gott, du kennst uns. Wir brauchen deine Nähe und deine Hilfe. Du lässt uns nicht allein. Du hast Jesus nicht im Tod gelassen, sondern ihn am dritten Tag auferweckt von den Toten. Dafür danken wir dir.“